Unser Programm im Oktober

Leider fällt das Lesefrühstück am 20.10. mit Peter Henning aus!! Die Lesung wird voraussichtlich im Januar 2019 nachgeholt!

 

   

    © Marie Rauch

Hamburger Lesefrühstück
Peter Henning liest aus  Mein Schmetterlingsjahr -
- Die faszinierende Reise zu einer bedrohten Spezies – (Theiss)

Zeit: 12.00 h
Datum: Samstag, 20.10.2018 
Einlass: 11.00 h
Eintritt: € 20,00 (inkl. Buffet + Lesung)
Ort: Hotel Wedina, Gurlittstr. 23

„Schmetterlinge schenken Glücksmomente“ (Peter Henning). Ein Jahr lang dauerte Hennings große Falterexpedition kreuz und quer durch Europa. Jetzt erschien seine Liebeserklärung an die rar gewordenen flüchtigen Wesen, die zum Schönsten und Geheimnisvollsten zählen, was die Natur zu bieten hat. Henning beschreibt das Leben der Schmetterlinge, wie es in keinem Naturführer steht.
Moderation: Alexander Häusser

Peter Henning, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Im Rahmen seiner langj. Tätigkeit als Journalist schrieb er wiederholt für die FAZ und die ZEIT über seiner Falter-Expeditionen. Seit mehr als 50 Jahren beobachtet, sammelt und züchtet er Schmetterlinge. Mit seinem Buch Mein Schmetterlingsjahr hat er sich einen Traum erfüllt.
 

 

 

Veranstaltungen des Literaturzentrums im November 2018
 

 

  : © Gerald Zörner       © Bogenberger/autorenfotos.com
Christine Langer liest aus Körperalphabet (Klöpfer & Meyer)
Mirko Bonné liest aus Wimpern und Asche (Schöffling & Co.)

Datum: Sonntag, 4.11. 2018           
Zeit:     17.00 Uhr            
Eintritt: € 7,-/5,-
Ort:      Literaturhaus, Schwanenwik 38

Seit Jahren stößt unsere Reihe Lyrik zur Teatime auf großes Interesse. Im November treten  Christine Langer und Mirko Bonné gemeinsam auf, um aus ihren neuen Gedichtbänden zu lesen. Bonné gilt manchen als Neo-Romantiker, „… nur dass er sich nicht scheut, die Verwüstung mit in dieses Romantisieren hineinzunehmen.“ (DR Kultur). Über Langers Lyrik schreibt Ilma Rakusa: „ Ihre Verse kommen wie auf Flügeln daher und verleihen auch dem Leser Flügel der Leichtigkeit und Phantasie.“

Christine Langer, geb. 1966, ist Lyrikerin, freie Kulturjournalistin, Kritikerin und Chefredakteurin der Literaturzeitschrift Konzepte. Sie erhielt mehrere Förderpreise und Stipendien und veröffentlichte sowohl im Jahrbuch der Lyrik als auch drei Gedichtbände (u.a. Jazz in den Wolken, 2015)

Mirko Bonné, geb. 1965, ist Romancier, Lyriker und Übersetzer (von u.a. Sherwood Anderson, Emily Dickinson, Henry James, John Keats). Für seine literarischen Arbeiten wurde er vielfach ausgezeichnet. Seine Romane Wie wir verschwinden, Nie mehr Nacht und Lichter als der Tag waren für den Deutschen Buchpreis nominiert. Bei Schöffling erschienen u.a. auch seine Lyrikbände Die Republik der Silberfische und Traklpark.

 

  © picturepeople  
Hamburger Tage des Exils 2018
Patricia Paweletz liest aus Unterwegs zu Gaby Glückselig (Punktum leben)
Auf den Spuren von Damals im Heute

Datum:   Donnerstag, 8.11.2018          
Zeit: 19.30 Uhr    
Eintritt:
€ 5,-
Ort:         Literaturhaus, Schwanenwik 38  

Seit vielen Jahren beschäftigt sich  Patricia Paweletz mit den Aus- und Nachwirkungen des Holocaust. Ihr neues Buch dokumentiert die persönliche Auseinandersetzung einer „Kriegsenkelin“ mit den Verwicklungen der Familie in die Verbrechen der Nazis. Sie reiste zum Stammtisch jüdischer Emigranten nach New York und traf Gaby Glückselig, die viele Jahre lang die berühmten Treffen jüdischer Emigranten in den USA ausrichtete. Jeden Mittwoch lud sie sie in ihre Wohnung an Manhattans Upper East Side ein. Diese Treffen bildeten die Fortsetzung eines Stammtisches, der bereits in den 1940er-Jahren von Oskar Maria Graf ins Leben gerufen wurde. Die Themen des Zusammenseins waren vielfältig, sie reichten von Politik über Kultur bis zu den Erfahrungen im Krieg.
Musikalische Begleitung: Clara Dittmer, Cellistin
Förderer: Weichmann-Stiftung

Patricia Paweletz, geboren 1969 in Hamburg, studierte Schauspiel in Wien, spielte und inszenierte Theater. Seit 2011 ist sie systemische Familientherapeutin, Autorin und Verlegerin. Neben Einzelpublikationen veröffentlichte sie u.a. Geschichten bei Rowohlt und Insel. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Hamburg

 

 

    © Edition Nautilus
Hamburger Lesefrühstück
Werner Grassmann liest aus Hinter der Leinwand (Edition Nautilus)
- Film und Kinogeschichten -

Datum:   Samstag, 10. 11.2018     
Zeit:    12.00 Uhr      
Ort: Hotel Wedina, Gurlittstr. 23  
Buffet:    ab 11.00 Uhr à € 20,-- inkl. Lesung -
Anmeldung erforderlich: T. 040. 227 92 03

In seinem autobiografischen Buch berichtet Werner Grassmann aus dem bewegten Leben eines begeisterten Cineasten über den abenteuerlichen Wiederaufbau der deutschen Filmkultur der 50er bis 70er Jahre. Er schreibt primär über das Abaton und liefert gleichzeitig ein Stück lebendige deutsche Kinogeschichte der Nachkriegszeit. Für sein unermüdliches Bemühen um die Filmkunst wurde er 2006 vom Hamburger Senat für seine künstlerischen und kulturellen Verdienste um Hamburg mit der Senator-Biermann-Ratjen-Medaille ausgezeichnet. Wir haben ihm damals in der besonderen Form eines Hamburger Lesefrühstücks nicht gratulieren können und holen dies jetzt nach.
 
Werner Grassmann, war Filmproduzent, Radioreporter, Regisseur und Mitbegründer der Hamburger Film-Coop. Schon 1953 (es gab damals kaum Filmkunsttheater) eröffnete er in einem alten Buchlager, das nicht mehr genutzt wurde, ein kleines Filmkunsttheater mit 25 Plätzen: das studio 1. Das Interesse unter Hamburgs Cineasten war allerdings mäßig, so musste das Kino 1956 wieder schließen. 1970 startete Grassmann seine zweite Karriere als Kinobesitzer. Zusammen mit Winfried Fedder gründete er in einer alten Garage das Abaton-Kino! Es ist bis heute eines der wichtigsten Programmkinos Deutschlands und vielfach ausgezeichnet für sein filmkulturelles Engagement.
 

 

    © Norbert Kaltwaßer      © Ute Springer
André Schinkel liest aus Bodenkunde (mitteldeutscher verlag)
Rüdiger Stüwe liest aus Global ins Affental (Donat Verlag)

Datum: Sonntag, 18. November 2018     
Zeit:     
17.00     Uhr     
Eintritt
:   € 7,-/5,-
Ort:       Literaturhaus, Schwanenwik 38
 
In seinen neuen Gedichten entdeckt man André Schinkel bei der Vertiefung seiner poetischen Sichten. Seine Texte sprechen von Zweifel und Hoffnung, erfassen aber auch das Paradiesische in der Gegenwart. Rüdiger Stüwes Gedichtband versammelt politische, autobiografische, sprachspielerisch-experimentelle Texte und Kindergedichte. Einer Vielzahl seiner Gedichte liegen Beobachtungen und Erlebnisse aus dem Alltag zugrunde.

André Schinkel. Geb. 1972 in Eilenburg, lebt in Halle an der Saale. Ausbildung als Rinderzüchter und Studium der Umweltschutztechnik in Wernigerode sowie Germanistik und Archäologie an der halleschen Universität. Seit 2005 freier Autor, Lektor und Redakteur. Seine Texte wurden in 16 Sprachen übersetzt. Er war u.a. Stadtschreiber in Halle, Ranis und Jena und erhielt diverse Literaturförderpreise.

Rüdiger Stüwe war einunddreißig Jahre lang Lehrer, davon die letzten achtzehn Jahre an einer Gesamtschule. Seit 1984 freier Autor. Er schreibt Gedichte, Kurzgeschichten und Hörspiele.Diverse Buchveröffentlichungen und Beiträge in Anthologien und Literaturzeitschriften. Er erfand die Sendungen 15 Minuten für Lyrik  bei einem Hamburger Lokalradio, die er bis Dezember 2017 produzierte.
 

 

 

  © Stephan Gabriel
LIT. Junge Köpfe: Überfall der Wörter aus den Schreibwerkstätten

Datum:   Sonntag, 25.11.2018     
Zeit
: 17.00 Uhr    
Eintritt:   
€ 5,-- (Kinder u. Jugendliche Eintritt frei)
Ort:         Literaturhaus, Schwanenwik 38  

Jedes Jahr begeistern sich Schüler und Schülerinnen für das Schreibprojekt LIT. Junge Köpfe. Am Ende eines Jahres lesen einige ihre besten Texte, die in Schreib- und Fantasiewerkstätten (Leitung:  Jutta Heinrich) entstanden und für eine Lesung ausgewählt wurden. Manchmal werden Themen vorgegeben, oft ist die Wahl auch frei.  Begonnen hat alles mit dem Jahr der Künste und der Jungsförderung Mord an einem Hund. Es folgten Atlantropa/Das Hamburger Gerücht, Märchen von heute, die morgen erzählt werden, Als die Vögel vom Himmel fielen, Aufstand der Dinge, Der frühe Vogel kann mich mal, Die Verwandlung, Wie ich werde, was ich bin, Empört Euch!

Diesmal dabei:
Gymnasium Altona
Friedrich-Ebert-Gymnasium
Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer

Und einige Erwachsene aus verschiedenen Workshops

Moderation: Jutta Heinrich
2017 wurde Jutta Heinrich vom Senat für ihre künstlerischen und kulturellen Verdienste um Hamburg mit der Senator-Biermann-Ratjen-Medaille ausgezeichnet.

Musik: Janina Dunklau

Jutta Heinrich, Dipl.-Sozialpädagogin, Zweitstudium der Literaturwissenschaften und Germanistik an der Universität Hamburg. Seit 1975 freie Schriftstellerin. Sie veröffentlichte Romane, Theatertexte, Kurzprosa, Essays und schrieb viele Beiträge für den Rundfunk. Ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet. Mitglied des  P.E.N.  Seit 2000 vermehrt Lehrtätigkeiten: u.a. Gastprofessur für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin, Leiterin eines interkulturellen Theaterprojekts in Augsburg. Initiatorin des Schreibprojekts LIT. Junge Köpfe.

Förderer: BUDNI und die Behörde für Schule und Berufsbildung