Wir machen Sommerpause

Bitte beachten Sie: Das Literaturhaus ist von Montag, 02. Juli bis Freitag 24.August, geschlossen! Grund hierfür ist der Einbau eines Fahrstuhls. Sie erreichen das Literaturzentrum in dieser Zeit ausschließlich per Mail!

 

 

Vorschau auf September 2018

Hamburger Lesefrühstück: Arno Camenisch liest aus Der letzte Schnee

Datum: Samstag, 8.9.2018
Zeit: 12.00 Uhr Einlass: 11.00 Uhr Eintritt: € 20,00 (inkl. Buffet + Lesung)
Ort: Hotel Wedina, Gurlittstraße 23  
Gefördert von Pro Helvetia
Anmeldung erforderlich: Fon 040.227 92 03 oder Mailto: lit@lit-hamburg.de

Wochenlang gehörte der neue Roman von Camenisch zu den TOP 5 der Schweizer Bestseller. Es ist das Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels. Zwei alte Liftwarte, „herrlich närrisch“ (NZZ) räsonieren über das Ausfallen des Schnees und vertreiben sich die Wartezeit auf Gäste, indem sie über das Leben in den Bergen, die Liebe, Siege und Niederlagen, aber auch über das Glück reden.  „Ein Skilift als Metapher für den Gang der Welt … ein starkes Werk auf der Kante zwischen Tragik und Komik.“ (SRF).

Arno Camenisch ist ein Schweizer Schriftsteller aus Graubünden, der auf Deutsch und Rätoromanisch schreibt. Er lebt in Biel und veröffentlichte u.a. den Roman Sez Ner, Hinter dem Bahnhof, Ustrinkata, Fred und Franz, Die Launen des Tages. Seine Performances sind über die Schweiz hinaus bekannt, „seine Lesungen Kult“.

 

Ananij Kokurin liest aus Der Tisch (Osburg Verlag)  
aus dem Russischen von Christiane Auras
Anschließend Verlagsvorstellung durch Dr. Wolf-Rüdiger Osburg

Datum: Mittwoch, 12.9.2018
Zeit: 19.30 Uhr Eintritt: € 7,-/5,-
Ort: Literaturhaus
Kartentelefon 040.227 92 03 oder Mailto: lit@lit-hamburg

Die Geschichte einer Selbstfindung: 1986 beschließt die russische Lehrerin Anna Regolskaja, ihre alte Mutter zu sich zu nehmen, doch ohne ihren mächtigen Esstisch würde sie nirgendwo hinfahren. Kurz vor der Abreise erfährt die Tochter von den Geheimnissen des Tisches und dem Leben ihrer Mutter, Anlass, sich zusammen auf eine abenteuerliche Reise durch die Weiten Russlands und seine Geschichte zu begeben. Außer mit dem Zug reisen sie auf den Spuren ihres und anderer Menschen Leben: Zu Fuß, auf Pferdekarren, Milizfahrzeugen sind sie schließlich 1.000 km unterwegs nach Gorkij – östlich von Moskau.

Jutta Heinrich liest ausgewählte Texte

Ananij Kokurin wurde 1973 in Gorki geboren. Der gelernte Restaurator, Slawist und Kunstpädagoge hat an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Fotografie studiert. Er ist Herausgeber und Initiator einer Reihe von Monografien zeitgenössischer Fotografen. Sein erstes Fotobuch No Direction Home bekam mehrere Auszeichnungen und wurde international viel beachtet.

Christiane Auras hat u.a. Werke von Alexander Solschenizyn übersetzt.

china time 2018: “Deutsche Frauen in China“
Hilke Veth und Martina Bölck stellen ihr Buchprojekt vor

Datum: Sonntag, 16.9.2018
Zeit:     17.00 Uhr Eintritt: € 5,-
Ort:      Literaturhaus
Kartentelefon: 040. 227 92 03 oder Mailto: lit@lit-hamburg.de  

Jährlich bereisen tausende von Deutschen China. Schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts sind viele – allein oder mit ihren Familien – nach dorthin gereist. Auch viele bekannte und unbekannte Frauen waren in China unterwegs: u.a. Elisabeth von Heyking, Diplomatengattin und Enkelin von Achim und Bettina von Arnim, Vicki Baum, Ruth Weiss, Lily Abegg . Mit deren Aufzeichnungen und Fotodokumenten (z.T. aus Privatarchiven) erzählen die Autorinnen von damaligen Erlebnissen im zur Modernisierung durch Kolonialmächte gezwungenen Land.

Hilke Veth, geb. in Shanghai, Hörspieldramaturgin, studierte Literaturwissenschaft und Soziologie in Berlin, Hamburg und Berkeley. Danach Tätigkeit als Kulturjournalistin, Autorin und Theaterdramaturgin. War lange Hörspielredakteurin beim NDR, daneben div. Lehraufträge u.a. an der Fachhochschule für Gestaltung. Mit dem Buch Shanghai: lucky city porträtierte sie ihre Geburtsstadt.

Martina Bölck studierte Germanistik und Psychologie in Saarbrücken. Danach in Hamburg freie Journalistin für die taz Hamburg, Tonassistentin bei Filmproduktionen und Dokumentarin im Hörfunkarchiv des NDR. Seit 1996 auch Dozentin für Deutsch als Fremdsprache. Von 2003-2008 DAAD-Lektorin für deutsche Sprache und Kultur an einer chinesischen Universität in Peking. Sie veröffentlichte u.a. Wie überall und nirgendwo sonst. Fünf Jahre China.