Veranstaltungen im Februar 2023

Hier finden Sie ein Verzeichnis unserer bisherigen Online - Lesungen auf Youtube:

https://lit-hamburg.de/?q=online

Die Veranstaltung "Prof. Dr. Christina Thürmer-Rohr spricht über „Fremdheiten und Freundschaften" ist jetzt online:
https://youtu.be/DYek5lDEi1I

Die Veranstaltung Ariadne von Schirach liest aus "Glücksversuche" ist jetzt online
https://youtu.be/fw3DkUqS-BE

Katja Kullmann liest und spricht über ihr neues Buch "Die singuläre Frau" (Hanser Berlin)

https://youtu.be/QVnEYEqKbjg

 

 


Debütantenbörse 13
Vielversprechende Talente lesen aus ihren eingereichten Texten

Datum: Donnerstag, 9.02.2023  
Zeit:     
19.30 Uhr      Eintritt: € 6,-
Ort:       Literaturhaus Hamburg
Kartenreservierung unter Telefon 040. 207 69 037 oder Mailto: lit@lit-hamburg.de

Bei der Debütantenbörse geht es nicht allein um die Auswahl von Talenten,  sondern vorrangig um die Entdeckung der Worte, die die Welt bedeuten. Ein Team aus Prosa-, Theater- und Drehbuchautor:innen und einer Kritikerin hat für die Lesung am Donnerstag, 09.02.2023,  19.30 Uhr, Literaturhaus, folgende Bewerber:innen ausgewählt: 
Kathleen Kühmel, Katharina Joanowitsch, Daniel Kulle, Esther Birkholz, Silke Borchardt, Susanne Greiner-Bechert und Joanna Merose

Viele Schreibanfänger und –anfängerinnen aus Hamburg und Umgebung haben sich schon an unseren  Debütantenbörsen beteiligt, einige wurden zu den jeweiligen BestenLesungen eingeladen. Manche feierten bereits erste Erfolge: u.a. Förderpreisträger für Literatur der Behörde für Kultur und Medien, Veröffentlichungen in Anthologien (u.a. im Hamburger Ziegel), erste Einzelveröffentlichungen und Einladungen zu Lesungen. Mit den Debütantenbörsen (wurden von
 Jutta Heinrich initiiert) möchten wir das literarische Schreiben gezielt fördern.
Moderation: Carola Ebeling, Patricia Paweletz und Alexander Häusser

 

 

 

    © Schrenk-Verlag
Angelika Ebbinghaus liest aus  Der Fall Anna S. (Schrenk-Verlag)
Vier Stimmen

 Datum:    Sonntag, 12.02.2023
 Zeit:         17.00 Uhr     Eintritt: € 7,-/5,-  
 Ort:          Literaturhaus

Ein Justizdrama im Franken des 19. Jahrhunderts
Dr. Angelika Ebbinghaus ist Psychotherapeutin und Historikerin. Sie stammt aus Franken, ist Gründungsmitglied der Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts und hat viel zu Frauenthemen und zur Medizingeschichte publiziert. „ Der Fall Anna S.“ ist ihr erstes literarisches Werk. Es handelt sich um eine Dreiecksgeschichte, erzählt aus der Perspektive von drei Personen: Anna, einer Magd, ihres Dienstherrn Georg und Georgs ermordeter Ehefrau. 1835 wird Anna hingerichtet. Ob sie tatsächlich ihre Dienstherrin umgebracht hat, wird posthum mit dem Protokollanten des Mordprozesses erörtert.
„ Angelika Ebbinghaus hat ein Buch der stillen Töne verfasst, was das Geschehen umso eindringlicher wirken lässt“ (Gerald Grüneklee) bewiesen, dass sie auch eine Meisterin der literarischen Form ist. Die Zeit - den Vormärz -  und die sozialen Verhältnisse lässt sie in vielen Dialogen lebendig werden.  
Moderation:  Martina de Ridder

Angelika Ebbinghaus ist eine Diplom-Psychologin, psychologische Psychotherapeutin und erwarb einen Doktortitel in Geschichtswissenschaft.  

 

 

 

    © Thomas Gebauer
Volker Hage liest aus  Was wir euch erzählen
Schriftstellerporträts  (Wallstein)

Datum: Donnerstag, 16.02.2023
Zeit:      19.30 Uhr      Eintritt: € 7,-/5,-
Ort:       Literaturhaus Hamburg

Vier Jahrzehnte arbeitete Volker Hage als Literaturredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen, der Zeit und beim Spiegel. Die Begegnungen mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern zählen zu den journalistischen Höhepunkten seiner Tätigkeit. Ihm ging es dabei auch immer um die Frage des autobiografischen Hintergrunds, der Krisen, der Brüche, der Mühe des Schreibens, aber auch der Freude daran.
Max Frisch schrieb ihm einmal: „ Ihre Darstellung ist sehr fair und macht es mir so leicht wie möglich, meine Vergangenheit zu betrachten“. Alle Autoren und Autorinnen, die porträtiert wurden, sind berühmt. Ihr Werk wird von Volker Hage kenntnisreich charakterisiert, auf die Bücher, die er rezensierte, geht er besonders ein. Geschildert werden auch ausführlich die jeweiligen Begegnungen mit den Autor:innen und wie sie auf ihn wirkten. Zitiert wird ebenfalls aus Interviews, wodurch er die Porträtierten den Lesenden in ihrer Individualität näherbringt. „Natürlich verbindet Hage gekonnt Leben und Schreiben der Porträtierten, ohne jemals in einen schlichten Biografismus zu verfallen.“ (FAZ)
Moderation:  Jana Halamickova 

Volker Hage, geb. 1949 in Hamburg, arbeitete rund vier Jahrzehnte als Literaturredakteur und publizierte zuletzt zwei Romane und  eine Romanbiografie über den späten Arthur Schnitzler. Er ist Autor von Monografien und literaturtheoretischen Werken sowie Herausgeber von zahlreichen Anthologien und Auswahlbänden. Außerdem war er Gastprofessor an deutschen und amerikanischen Universitäten.

 

 

 

   © Dirk Schiff

Gunna Wendt liest aus Waren wir doch Teile voneinander  (RECLAM)

Datum:   Samstag, 18.02.2023
Zeit:        12.00 h (Buffet ab 11 Uhr)   Eintritt: € 22,- (Lesung und Buffet)
Ort:         Hotel Wedina, Gurlittstr. 23
Anmeldung bis spätestens 16.2.  unter Fon 040. 207 69 037 oder Mailto: lit@lit-hamburg.de

Geschichten von berühmten Schwestern
Zu den intensivsten Bindungen im Leben gehört die Beziehung zu einer Schwester. Sie kann Halt, aber auch viel Zündstoff bieten. Hélène war für Simone de Beauvoir Komplizin und Untertanin zugleich. Sisi, die Kaiserin von Österreich, und Néné verständigten sich auf Englisch, in ihrer Schwesternsprache, und die disziplinierte Queen Elisabeth war mit der rebellischen Prinzessin Margaret nicht immer einer Meinung. Über Schwestern gibt es viel zu erzählen, sowohl Spannendes und Skandalöses als auch Bewegendes und Unterhaltsames.
16 Porträts von Gunna Wendt, illustriert von Hannah Kolling.
Moderation: Patricia Paweletz

Gunna Wendt, geboren 1953 in Jeinsen, studierte Soziologie und Psychologie in Hannover und lebt seit 1981 als freie Schriftstellerin und Ausstellungsmacherin in München. Neben ihren Arbeiten für Theater und Rundfunk veröffentlichte sie Kurzgeschichten, Essays und Biographien, u.a. über Liesl Karlstadt, Helmut Qualtinger, Maria Callas, Clara Rilke-Westhoff, Paula Modersohn-Becker, Franziska zu Reventlow und Lena Christ. Zuletzt erschienen ihre Bücher über die Dynastien Bernadotte und Romanoff sowie die Furtwängler-Frauen. Schwabinger Kunstpreis 2017

 

Für alle Veranstaltungen gilt: Wir bitten um Anmeldung mit Angabe von Vor- und Zunamen per Email an: lit@lit-hamburg.de oder telefonisch unter Fon 040.227 92 03 

www.lit-hamburg.de
Kartentelefon  040-227 92 03  Mailto: lit@lit-hamburg.de