Veranstaltungen im Februar

  © Milla

 

So schmeckt ein Stern  -  Gedichte aus Norwegen mit Musik von  Hauke Who

Datum:  Donnerstag, 27.02.2020 
Zeit:       19.30 Uhr      
Eintritt
: € 7,-/5,-
Ort:        Literaturhaus

Der norwegischen Poesie wird seit den ersten Runeninschriften und Felszeichnungen hohes Ansehen in Norwegen zuteil. Und was passt besser zu den nordischen Landschaftsbeschreibungen, der melancholischen Härte des Abschieds und den zarten Liebesdichtungen als musikalisch-poetische Klangmalereien ?
Die Gedichte werden in deutscher Übersetzung gelesen.

Die Bibliothekarin Stefanie Oeding, Flensburg, und der Komponist für Filmmusik, Hauke Who, Hamburg, verweben Gedichte mit Gitarre, Kontrabaß (Christian Müller, Berlin) und elektronischen vibes. Sie horchen weit hinein in die Atmosphäre zwischen den  Zeilen und vermitteln einen lebendigen Eindruck der zeitgenössischen norwegischen Lyrik.
 

 

 

Veranstaltungen im März 2020

 

    © privat
Neue Bücher Hamburger Autorinnen und Autoren
Anke Gebert liest aus Wo Du nicht bist (Pendragon Verlag)

Datum: Sonntag, 08.03.2020
Zeit:      17.00 Uhr          
Eintritt: 7,- / 5,-
Ort:       Literaturhaus

Im Berlin der 30er Jahre verlieben sich die Verkäuferin Irma Weckmüller und der jüdische Arzt Erich Bragenheim. Sie verbringen zunächst schöne und unbeschwerte Tage. Doch durch das Aufkommen der Nürnberger Gesetze können die beiden ihren Wunsch nach einer Hochzeit nicht verwirklichen. Erich wird enteignet und verliert seine Approbation. Das Paar ist massiven Anfeindungen von vielen Seiten ausgesetzt. Erich wird deportiert und in Auschwitz ermordet. Erst viel später erfährt Irma davon. Mithilfe eines Anwalts setzt sie alles daran, ihren und Erichs Traum von einer Ehe zu erfüllen … Der neue Roman von Anke Gebert zeigt, wie wichtig Liebe und menschliches Handeln Wegweiser in düsteren Zeiten sind.  
Moderation:  Alexander Häusser

Anke Gebert studierte u.a. am Literaturinstitut in Leipzig und hat in verschiedenen Berufen gearbeitet. In Hamburg: Studium der Journalistik, Germanistik und ein Drehbuch-Studium an der Media School. Sie schreibt Romane, Krimis, erzählende Sach-und Drehbücher. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

 

  © Christian Buck
Anne Richter liest aus ihrem Roman Unvollkommenheit  (Frankfurter Verlagsanstalt)

Datum:  Mittwoch, 18.3.2020
Zeit:       19.30     
Eintritt:  € 7,-/5,-
Ort:        Literaturhaus

Erzählt wird die Geschichte dreier in der DDR aufgewachsener Freunde. Kurz nach  der Wende trennen sich ihre Wege. Hanka geht auf Weltreise, Marc bleibt in Jena und Paul, ehemaliger Oppositioneller, zieht nach Hamburg. Als die beiden sich später wiedersehen, scheint es, als habe sich Paul gut in einem bürgerlichen Leben eingerichtet. Als er aber selbst an seinem etablierten Leben zu zweifeln beginnt, unternehmen alle Drei eine Reise nach Rumänien, die zu unüberbrückbaren Spannungen führt. „Drei Charaktere, zwei Gesellschaftssysteme, die Liebe als Irrgarten: ein betörender Roman über die Suche nach dem Absoluten in einer Zeit ohne Utopie.“ (Michael Wildenhain)

Anne Richter, geb. 1973, studierte Romanistik und Anglistik in Jena, Oxford und Bologna. Sie erhielt Stipendien des LCB Berlin, der Kunststiftung Baden-Württemberg und im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. 2011 wurde sie für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. 2012 erschien ihr Erzählband Kämpfen wie Männer, 2013 im Osburg Verlag ihr Roman Fremde Zeichen,  der 2019 in engl. Übersetzung bei Neem Tree Press London herauskam. Richter lebt in Heidelberg.
 

 

    © Michael Matthey
Herausragende Debüts
Amanda Lasker-Berlin liest aus ihrem Debüt „Elijas Lied“ (Frankfurter Verlagsanstalt)

Datum:  Dienstag, 24.3.2020
Zeit:       20.00 Uhr    
Eintritt:
€ 8,-/6,-
Ort:        Buchhandlung Christiansen, Bahrenfelder Straße 79, Ottensen
Kooperation Buchhandlung Christiansen/Literaturzentrum Hamburg

In ihrem ersten Roman zeichnet Amanda Lasker-Berlin das einfühlsme Porträt dreier sehr unterschiedlicher Schwestern und nähert sich auf erzählerisch souveräne und packende Art und Weise hochaktuellen gesellschaftlichen Themen. Elija, Noa und Loth  machen sich auf die Suche nach dem, was sie noch verbinden kann. Vor Jahren entschieden sie sich für höchst unterschiedliche Wege. Elija ist die Älteste, sie wurde mit Trisomie geboren und arbeitet als Schauspielerin. Noa sucht ihren Weg als Sexualbegleiterin und Loth wird bei den Neuen Rechten aktiv. Auf einer Wanderung gleichen sie ihre konträren Perspektiven ab, scheitern bei dem Versuch, miteinander zu sprechen und den Zusammenhalt aus ihrer Kindheit wiederherzustellen. Amanda Lasker-Berlin beherrscht die Kunst der Verdichtung, das Spurenlegen, das Erzeugen von stärker werdenden Schwingungen bis hin zum Paukenschlag.

Amanda Lasker-Berlin, geb. 1994 in Essen, inszenierte sie schon mit 18 Jahren ihr erstes Theaterstück. Nach einem Studium der freien Kunst an der Bauhaus-Universität in Weimar studiert sie aktuell Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Für ihre Dramen und Kurzprosa erhielt sie bereits mehrere Auszeichnungen. Elijas Lied ist nominiert für den Debütpreis der Lit.Cologne 2020.
 

 

  © privat
Norwegerstrasse

Datum:  Sonntag, 29.3.2020
Zeit:       17 Uhr     
Eintritt: € 7,-/5,-
Ort:        Literaturhaus

Archaisch, wild, romantisch, ein Sehnsuchtsort, eine Projektionsfläche für Träume und Abenteuerfantasien: NORWEGEN . Mehrere Wochen lang bereisten Alexander Häusser und sein Schriftstellerkollege Jørgen Norheim das Land, um seinem Mythos in der Historie und Gegenwart auf die Spur zu kommen. Ihr Projekt: der literarische Reisebericht "Norwegerstraße" (Samlaget Verlag/Oslo). Für Alexander Häusser wird die Reise auch zu einer sehr persönlichen Spurensuche. Sein früh verstorbener Vater war als junger Soldat in Norwegen stationiert gewesen - als schönste Zeit in seinem Leben, hatte er die Jahre bezeichnet und immer den Wunsch gehabt, einmal dorthin zurückzukehren. Alexander Häusser berichtet von seiner Reise und erinnert mit historischen Filmdokumenten an die deutsche Okkupation Norwegens, die sich am 9. April zum 80. Mal jährt. 

Alexander Häusser, geb. 1960 in Reutlingen, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Hamburger Literaturförderpreis. Sein Roman  Zeppelin wurde verfilmt und lief bundesweit in den Kinos. Zuletzt erschien Noch alle Zeit im Pendragon Verlag.
 

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