Veranstaltungen im April 2021

Sollten unsere April-Veranstaltungen vor Ort nicht stattfinden können, werden sie ins Netz verlegt oder verschoben.

    © Suhrkamp VerlagDeniz Ohde liest aus ihrem Roman Streulicht (Suhrkamp)

 

Datum: Sonntag, 25.4.2021
Zeit:      17.00 Uhr   
Eintritt: € 7,-/5,-
Ort:       Literaturhaus

 

Diese Lesung wird per Zoom live übertragen. Die Anmeldedaten werden rechtzeitig nach Anmeldung übermittelt.

Mit ihrem Debüt stand Deniz Ohde auf der shortlist zum Deutschen Buchpreis.  Darin „.. beschreibt sie die soziale Scham einer jungen Frau in starken Bildern mit klaren Stimmungen… übersetzt den Druck der Verhältnisse in den Druck der Dinge und schafft so eine Art soziale Analyse“ (MDR).
Die FAZ schrieb: „ ein bestürzender Bildungsroman, der, fein erzählt … bis in kleinste Bewegungen sichtbar macht, wie Ausgrenzung und Abwertung funktionieren.“  

Deniz Ohde, geb. 1988, in Frankfurt a.M. Später zog sie nach Leipzig und studierte Germanistik. 2016 war sie u.a. Finalistin des Lese-Wettbewerbs open mike und 2017 war sie Stipendiatin des 21. Klagenfurter Literaturkurses im Rahmen der Tage der deutschsprachigen Literatur. Streulicht ist ihr erster Roman, für den sie mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung ausgezeichnet wurde. 

Moderation: Carola Ebeling

 

 

 
tage des exils 2021
Eine Initiative der Körber-Stiftung

Datum:  Dienstag, 27.4.2021
Zeit:       19.00 Uhr    
Eintritt: € 7,-/5,-
Ort:        Literaturhaus

Gespräch mit Aleksei Bobrovnikov und russisch-deutsche Lesung aus Grauzonen
Der preisgekrönte ukrainische Print- und TV-Journalist Bobrovnikov nimmt sein Publikum mit in das weit verzweigte Schmuggel- und Geldwäschenetz in den umkämpften ost-ukrainischen Gebieten. Auf der Suche nach den Mördern
 seiner Informanten hat er sich mächtige Feinde im ukrainischen Militär geschaffen.

Moderation: Johannes von Dohnanyi, Journalist, Auslandskorrespondent und Autor
Lesung der deutschen Texte: Johannes von Dohnahnyi

 
Veranstalter: Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte mit Unterstützung des PEN

-writers-in-exile

Diese Veranstaltung finden Sie zeitnah zum Lesungstermin auf unserem YouTube Literaturkanal:

https://www.youtube.com/channel/UCLBDbZhOyAD1M8vprCibiDw

Vorausschau:
 

 

     © Felix Rettberg
Alexander Osang liest aus Fast hell (Aufbau Verlag)
Datum
:  Mittwoch, 24.6.2021
Zeit:       19.30 Uhr   
Eintritt: € 7,-/5,-
Ort:        Literaturhaus

2019 sollte Osang für den Spiegel ein Porträt über einen rätselhaften Ostdeutschen schreiben. Herauskam ein Roadmovie,  mit dem er seine eigene Vita an der seines Freundes Uwe bricht. In langen weißen Nächten lässt er sich dessen Lebensgeschichte erzählen und verliert sich dabei in eigenen Erinnerungen. Osang kennt ostdeutsche Erwartungen und die übergroßen Sehnsüchte, die es hinter der Mauer gab. Im Zentrum steht die Frage, woraus der Stoff besteht, aus dem die letzten 30 Jahre ihrer Leben bestanden. Lässt sich die Geschichte des einen überhaupt ohne die des anderen erzählen ?   Es geht um die Zeiten des Umbruchs und wie sich das Leben im Rückblick zu einer Erzählung verdichtet: „Alles ist genauso passiert, soweit ich mich erinnere …“.

Alexander Osang, geb. 1962 in Berlin, studierte in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Seit 1999 berichtet er für den SPIEGEL, acht Jahre lang aus New York, und bis 2020 aus Tel Aviv. Zuletzt erschien von ihm der Roman Die Leben der Elena Silber, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war.

Moderation:  Alexander Häusser

 

       © Anne Vaupel
Hanna Mittelstädt liest aus Blu (Konkursbuch)

Datum:  Donnerstag, 06.6.2021
Zeit:       19.30 Uhr  
Eintritt:
€7,-/5,-
Ort:        Literaturhaus

Blu ist eine Lovestory im Milieu von Rockmusik und Literatur. Die Autorin, Verlagsgründerin und über 40 Jahre lang Mitleiterin und Lektorin der Edition Nautilus, erzählt von Liebe, Sex, Begehren und Älterwerden auf lakonische, poetische, ironische und kluge Weise. Musikalisch begleitet wird sie von dem Jazz-Saxophonisten Vlatko Kucan, der in Hamburg u.a. die Konzertreihe „The Art of Improvisation“ kuratiert und aktuell in Karin Beiers IVANOV-Inszenierung zu sehen und zu hören ist.

Hanna Mittelstädt, geb. 1951, veröffentlichte Prosabände und ist Co-Übersetzerin vieler Werke aus dem Französischen.
Nach dem Ausscheiden aus dem Verlag Nautilus ist sie Künstlerische Leiterin Szenischer Lesungen (u.a. „ Francis Picabia, Funny Guy & Dada“ mit Roberto Ohrt; „Der Torpedokäfer – Aus dem abenteuerlichen Leben des Franz Jung“, Lesung u.a. mit Corinna Harfouch, Iris Boss.) Zurzeit arbeitet sie an einer Verlagschronik mit dem Arbeitstitel „Das große Spiel“.

Für alle Veranstaltungen gilt: Wir bitten um Anmeldung mit Angabe von Vor- und Zunamen per Email an: lit@lit-hamburg.de oder telefonisch unter Fon 040.227 92 03 

www.lit-hamburg.de
Kartentelefon  040-227 92 03  Mailto: lit@lit-hamburg.de