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Charlotte Ueckert: Zedernhänge

12. April | 16:00 - 18:30

TEATIME LESUNG In Zedernhänge nimmt Charlotte Ueckert uns mit in mediterrane Landschaften, wo hängende Zedern, stocksteife Zypressen, knorrige Olivenstämme zu Figuren werden. Orte blinken auf wie Erinnerungen, Bilder verschränken sich mit Literatur und ein leiser Gruß an Rainer Maria Rilke in Duino klingt an bevor die Reise weiterführt. Im Zyklus Behausungen kehrt die Dichterin nordwärts zurück, in eine Gegenwart von Last und Schweigen. Identität wird fragil, Sprache tastend: „Was von dem, was ich sage / bin nicht ich.“ Ueckerts Gedichte fragen nach Zugehörigkeit und Selbstvergewisserung, um dann mit „Denk Mal“ den Blick auf ein Utopia zu werfen. Die Gedichte sind gegenwärtig; sie teilen mit und regen zum Weiterdenken, Weiterreisen an.

Charlotte Ueckert liest aus ihrem neuen Band und spricht über das Wandern zwischen Landschaften und Sprachen, über Erinnerung, Behausung und Zukunft.

Vieles liegt hinter Charlotte Ueckert: Arbeit an der Uni über Exil- und Nachkriegsliteratur, in der Erwachsenenbildung, Vorträge auf Kreuzfahrtschiffen. Mit Mitte Dreißig das erste Buch und dann immer weitere Bücher in Klein- und Großverlagen, Lyrikbände, Erzählungen, Reisebücher und als Schwerpunkt: Biografien. Paula Modersohn-Becker bei Rowohlt, Nikide Saint-Phalle bei Philo Finde Arts, über Margarete Susann und Else-Lasker-Schüler bei der Europäischen Verlagsanstalt. Ein paar Reisestipendien, viele Lesungen, viele Anthologien, viele Mitgliedschaften. Ihren letzten Lyrikband „Zedernhänge“ erschienen Ende 2025 stellt sie vor. Ob sie verrät, welches Buch sie gerade schreibt und das für 2027 geplant ist?

Moderation: Alexander Häusser

Im Eintritt von 15 Euro sind Tee und Gebäck enthalten

Wir bitten um Anmeldung unter lesung@lit-hamburg.de

© privat

Details

  • Datum: 12. April
  • Zeit:
    16:00 - 18:30
  • Veranstaltungskategorie:

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