Veranstaltungen im November

Ernst Cassirers Leistungen für die Philosophie und Demokratie
Gespräch und Lesung zu seinem 75. Todestag

Zur Veranstaltung am 14.10.2020
Hier kann das Audio auf YouTube gehört und/oder heruntergeladen werden:

https://www.youtube.com/watch?v=lAgwIOho2Zs

 

Veranstaltungen im November 2020

 

 

 

    © Suhrkamp Verlag
Hamburger Lesefrühstück
Deniz Ohde liest aus ihrem Roman Streulicht(Suhrkamp)
Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2020

Diese Veranstaltung fällt aus und wird sobald wie möglich nachgeholt!
 

Datum:   Samstag, 14.11.2020
Zeit:        Frühstück ab 11 Uhr, Lesung  12 Uhr
Eintritt:  € 20,- inkl. Lesung. Nur Lesung: € 6,-
Ort:        Hotel Wedina, Gurlittstr. 23

Eine junge Frau kehrt für die Hochzeit ihrer Kindheitsfreunde in ihre Heimat zurück, eine Kleinstadt, gelegen an einem Industriepark. Dort hat der Vater 40 Jahre lang Aluminiumbleche gebeizt. Auf ihren Streifzügen durch den Ort erinnert sie sich an ihre Schulzeit und den langsam erblindeten Großvater, der wie sein Sohn wenig sprach, viel trank und nichts wegwerfen konnte. An die Mutter, eine türkische Migrantin, die schlussendlich der vollgestopften Wohnung mit ihren nikotinverfärbten Wänden entflieht und die Tochter beim Vater lässt. An die fehlende Ermutigung und die Botschaft ihres Vaters, sich nicht anstrengen zu müssen. An die Zuschreibungen, Vergleiche und den Wunsch nach Zugehörigkeit. An das Gefühl abgehängt zu sein durch ihren Namen, „der in keinem Schulbuch und auf keinem Ranzen steht.“ Die Autorin schreibt in „nüchternem Erzählton, ohne Sentimentalitäten, ohne politische, moralische Überkorrektheit“ (Prof. Dr. Rainer Moritz im Podcast Next Book Please). In der FAZ hieß es, es sei ein bestürzender Bildungsroman, „der fein erzählt und unauffällig kunstvoll geknüpft bis in kleinste Bewegungen sichtbar macht, wie Ausgrenzung und Abwertung  funktionieren.“
Moderation: Carola Ebeling

Deniz Ohde, geboren 1988 in Frankfurt am Main, studierte Germanistik in Leipzig. 2017 war sie Stipendiatin des 21. Klagenfurter Literaturkurses. 2019 stand sie auf der Shortlist für den Wortmeldungen-Förderpreis. Für ihren Debütroman Streulicht wurde sie mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2020 ausgezeichnet. Sie ist nominiert für den Deutschen Buchpreis und den ‚aspekte‘-Literaturpreis.

 

 

Unsere AutorInnen

Eingeladene
AutorInnen
SprecherInnen
ModeratorInnen

 

Schullesungen

Autoren und Autorinnen an Hamburger Schulen

Lesungen und Schreibwerkstätten mit Autorinnen und Autoren in Hamburger
Schulen erfreuen sich großer Nachfrage und Beliebtheit.

Sie ermöglichen die lebendige Begegnungvon Schülerinnen und Schülern mit
Schriftstellerinnen undSchriftstellern, führen zur Auseinandersetzung mit
zeitgenössischer Literaturund können so ganz wesentlich zur Entwicklung
der Lese- und Schreibmotivation der Heranwachsenden beitragen.

Aufgaben und Ziele des Vereins

Je mehr man liest,

desto differenzierter wird die eigene Sprache

und die Wahrnehmung der Welt

Das Lit

 

Um Literatur und ihre Verbreitung in der Öffentlichkeit zu fördern, wurde 1974
das Literaturzentrum von Hamburger Autorinnen und Autoren gegründet.

Für einen literarischen Verein sind über 30 Jahre des Bestehens schon ein
bemerkenswerter Erfolg, zudem das LIT in all diesen Jahren - wie kaum eine
andere literarische Vereinigung in Hamburg - im Literaturbetrieb durch ein
umfangreiches monatliches Veranstaltungsprogramm konsequent präsent ist. 
"Zu danken ist die durchweg erfolgreiche Vereinsgeschichte ausschließlich
Hamburger Autorinnen und Autoren, die in wechselnder Besetzung in all den
Jahren den Vorstand und die Programmarbeit des Vereins bildeten"
("Literatur in Hamburg", Redaktion: Jürgen Abel, Herausgeber: Kulturbehörde Hamburg).

Unser Team:
Jutta Heinrich, Vorstandsvorsitzende,
Alexander Häusser, stellvertretender Vorsitzender, Thomas Plaichinger, Carola Ebeling,
Patricia Paweletz, Jana Halamickova, Heidemarie Ott (Geschäftsführerin)
und Kirsten Netzow (Schullesungen).
Kontaktadresse:  Literaturzentrum Hamburg im Literaturhaus, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg,
Telefon 040/227 92 03 und 040/207 69 037, Fax 040/229 15 01, E-Mail: lit@lit-hamburg.de