Charlotte Ueckert wurde in Oldenburg geboren und lebt heute als Schriftstellerin in Hamburg. Über das Oldenburger Land hat sie im Gmeiner-Verlag bereits ein Buch veröffentlicht und schon viele Reisen in die Region zwischen Weser und Elbe gemacht.
emet ezell ist bildende Künstler*in und Autor*in und lebt in Berlin. Ausgebildet vom polnischen Typografen Robert Sawa, umfasst ezells künstlerisches Schaffen handgeschöpftes Papier, Lyrik, Performance und Druckgrafik. Als Gewinner*in des Gloria-E.-Anzaldúa-Lyrikpreises 2021 wurden ezells Texte unter anderem in *The American Poetry Review*, *Los Angeles Review of Books*, *Poetry Daily* und *Hand Papermaking Magazine* sowie in weiteren internationalen Kunstpublikationen veröffentlicht. Im Jahr 2024 erhielt ezell das Literatur-Arbeitsstipendium des Berliner Senats. Ihre Einzelausstellung „Destruction Is and Is Not Forever“ wurde im vergangenen Sommer in Sabile, Lettland, eröffnet, und als Nächstes wird they Stipendiat*in im Residenzprogramm des Kala Art Institute sein. In dey Arbeiten beschäftigt they sich mit Themen wie Hingabe, Enteignung, Verfall und Rückkehr. Foto: Ben Mönks
Farhad Showghi, geboren 1961 in Prag, verbrachte Kindheit und Jugend in der BRD und im Iran. Nach seinem Studium der Humanmedizin in Erlangen lebt und arbeitet er seit 1989 als Psychiater, Psychotherapeut, Autor und Übersetzer in Hamburg. Er veröffentlichte zuletzt die Einzelbände „In verbrachter Zeit“ (kookbooks 2014), „Wolkenflug spielt Zerreißprobe“ (kookbooks 2017) und „Anlegestellen für Helligkeiten“ (kookbooks 2021). Farhad Showghi erhielt unter anderem Kulturförderpreise für Literatur der Städte Erlangen und Hamburg, den 3-sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb, den N. C. Kaser-Lyrikpreis und den Peter-Huchel-Preis.
Feridun Zaimoglu, geboren 1964, lebt seit seinem sechsten Lebensmonat in Deutschland. Er studierte Kunst und Medizin in Kiel, wo er seitdem als Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker arbeitet. Für sein Schreiben wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Walter Kempowski Preis 2025. Nach „Leyla“, „Liebesbrand“, „Siebentürmeviertel“, „Evangelio“, „Die Geschichte der Frau“ und „Bewältigung“ erschien zuletzt sein Roman „Sohn ohne Vater“.
Hami Nguyen ist 1989 in Vietnam geboren und 1991 mit ihrer Mutter nach Deutschland geflohen, wo ihr Vater als Vertragsarbeiter in der DDR gearbeitet hatte. Sie studierte VWL, Soziologie und Politikwissenschaften in Halle/Saale und Luzern. 2022 wurde sie vom Focus zu den 100 wichtigsten Frauen des Landes gewählt. 2024 wurde ihr Debüt „Das Ende der Unsichtbarkeit – Warum wir über anti-asiatischen Rassismus sprechen müssen“ mit dem Buchpreis der Immigrationsbuchmesse ausgezeichnet. Sie arbeitet als Referentin in der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt/Main und setzt sich als Aktivistin unter @hamidala_ für eine gerechtere Gesellschaft ein.
Hanna Mittelstädt, geb. 1951, lebt und arbeitet in Hamburg. Mit-Gründerin und 45 Jahre lang Mit-Leiterin der Edition Nautilus. War Co-Übersetzerin für viele Werke aus dem Französischen (u.a. „Situationistische Internationale“, „Cravan“, „Picabia“, „Céline“) sowie Redaktionsmitglied in den verlagseigenen Zeitschriften Revolte und Die Aktion.
Hatice Açikgöz (geb. 1993 in Bremen) lebt in Hamburg. Sie arbeitet als freie Autorin, Künstlerin und Redakteurin. 2022 erschien ihre Erzählung „ein oktopus hat drei herzen“ (Sukultur Verlag), 2023 ihr Lyrikdebüt “fancy immigrantin. ein poetisches tagebuch“ (w_Orten & meer Verlag). Gemeinsam mit Dara Brexendorf und Zara Zerbe produziert sie den Podcast „literarisch, solidarisch“. Derzeit arbeitet sie an ihrem Romandebüt, wofür sie von der Stadt Hamburg mit dem „Raus nur Raus!“-Stipendium gefördert wurde. Sie war Fall Resident des International Writing Programs an der University of Iowa. 2025 war sie Stipendiatin im Kurt-Tucholsky-Museum innerhalb des Programms „Aus der Ferne gesehen – Begegnungen in Brandenburg“, ein Kooperationsprojekt des LCB und des Kulturlandes Brandenburg.
Helene Bukowski, geboren 1993 in Berlin, lebt heute wieder in ihrer Geburtsstadt. Sie studierte am Literaturinstitut Hildesheim und leitet neben dem Schreiben auch Kurse und Workshops für Kreatives Schreiben. 2019 erschien ihr Debütroman »Milchzähne«, für den sie u. a. für den Mara-Cassens-Preis, den Rauriser Literaturpreis und den Kranichsteiner Literaturförderpreis nominiert war. Der Roman wurde ins Französische und Englische übersetzt und eine Verfilmung ist in Vorbereitung.
Portrait der Autorin Helene Bukowski
Jens Johler, geboren 1944 in Neumünster, war nach seiner Schauspielausbildung in München drei Jahre lang an den Städtischen Bühnen in Dortmund tätig. Danach studierte er Volkswirtschaft in Berlin, wo er als wissenschaftlicher Assistent an der FU arbeitete. Er schreibt Radiofeatures, Theaterstücke, Erzählungen, Politthriller („Kritik der mörderischen Vernunft“) und ist Co-Autor der Biographie der Band TON STEINE SCHERBEN.
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