Karen Köhler wurde in Hamburg geboren, sie wollte Kosmonautin werden, hat Fallschirmspringen gelernt und Schauspiel studiert. Nach zwölf Jahren am Theater begann sie zu schreiben und veröffentlicht heute Theaterstücke, Drehbücher, Hörspiele, Essays, Erzählungen und Romane. Zuletzt erschienen „Wir haben Raketen geangelt“ (2014), „Miroloi“ (2019), „Himmelwärts“ (2024) und „Spielen“ (2025). Sie schreibt regelmäßig für die ZEIT und das ZEITmagazin.
Katrin Seddig, geboren in Strausberg, studierte Philosophie in Hamburg, wo sie auch heute mit ihrer Familie lebt. Über „Runterkommen“ (2010) schrieb die taz: „Ein brillantes Debüt ... Anrührend, witzig und nüchtern.“ Über „Eheroman“ (2012) urteilte Der Tagesspiegel: „Grandios, wie Katrin Seddig jeder ihrer Figuren einen eigenen Ton verleiht“. Zuletzt erschienen „Das Dorf“ (2017) sowie der Roman „Sicherheitszone“ (2020), für den Seddig mit dem Hamburger Literaturpreis und dem Hubert-Fichte-Preis ausgezeichnet wurde.
Lina Muzur, geboren 1980 in Sarajevo (Bosnien Herzegowina), ist seit 2019 Verlagsleiterin von Hanser Berlin und war von 2016-2025 Teil des Redaktionskollektivs 10nach8 bei Zeit Online, wo sie selbst Kolumnen schrieb. Unter anderem erschien von ihr als Herausgeberin „Sagte sie. 17 Erzählungen über Sex und Macht" (2018).
Marion Kraft, 1946 in Gelsenkirchen geboren, ist afrodeutsche Literaturwissenschaftlerin, Autorin, Dozentin und Übersetzerin. Sie beschäftigt sich in ihren Publikationen mit Rassismus, Literatur von Schwarzen Autorinnen, Feminismus und der Schwarzen Bewegung in Deutschland. Nach dem Lehramtsstudium promovierte sie im Fach Literaturwissenschaft und arbeitete über drei Jahrzehnte als Lehrerin und Dozentin in Deutschland und den USA. Kraft veröffentlichte vier Bücher zu afroamerikanischer Literatur, afrodeutscher Geschichte und Literatur, Feminismus und Antirassismus u.a. 2018 ein Werk über Begegnungen mit Audre Lorde. Als Übersetzerin arbeitete sie unter anderem an Werken von Buchi Emecheta, Amanda Gorman, Audre Lorde, bell hooks und Toni Morrison. Sie ist gefragte Expertin und Gesprächspartnerin in den deutschen Medien. „Weltenwechsel“ ist ihr erster Roman.
Portrait der Autorin Marion Kraft, daneben Buchcover des Romans: Weltenwechsel
Matthias Wittekindt, geboren 1958 in Bonn, vergisst beim Schreiben oft alles um sich herum. Das passiert ihm in seiner Berliner Stadtwohnung genauso wie im Garten in Schmöckwitz am Zeuthener See, wo er im Sommer gern arbeitet. Aufgewachsen ist Matthias Wittekindt in Hamburg. Nach einem Studium der Architektur und Religionsphilosophie in Berlin und London hat er u. a. als Architekt, Regisseur und Theater- und Hörspielautor gearbeitet. Seit 2011 konzentriert er sich ganz auf seine hochgelobten Kriminalromane. „Vor Gericht“, der erste Fall für Kriminaldirektor a. D. Manz, stand auf der Shortlist des Crime Cologne Award. „Vor Gericht, Die Schülerin“ und „Die rote Jawa“ wurden auf die Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur gewählt, „Die rote Jawa“ erreichte Platz 1. Drei Romane von Matthias Wittekindt erreichten die Top 3 beim Deutschen Krimipreis, zuletzt „Hinterm Deich“, der 2024 Platz 2 belegte.
Nora Haddada, geboren 1998 in Neunkirchen (Saar), studierte Kreatives Schreiben und Literaturwissenschaft in Hildesheim, Berlin und Paris. Ihr Debütroman „Nichts in den Pflanzen“ erschien 2023 bei ecco. Sie lebt in Berlin und Paris. 
Ofer Waldman wurde 1979 in ­Jerusalem geboren. Als einer der ­ersten Musiker im West-Eastern ­Divan Orchestra zog er 1999 nach Berlin. Er spielte u. a. im Rundfunk-Sinfonie­orchester Berlin, bei den ­Nürnberger Philharmonikern, an der Neuen Israelischen Oper und beim ­Israel Philharmonic Orchestra. Später wurde Ofer Waldman an der ­Hebräischen Universität Jerusalem (Geschichtswissenschaft) sowie an der Freien Universität Berlin (Germanistik) promoviert. Zivil­gesellschaftlich aktiv leitet er das Büro der Heinrich Böll Stiftung in Tel Aviv. Von ihm erschienen sind »Singularkollektiv. ­Erzählungen« (Wallstein Verlag, 2023) und Gleichzeit. Briefe zwischen Israel & Europa (Suhrkamp Verlag, 2024, zusammen mit Sasha Marianna ­Salzmann). Er ist Autor mehrerer Radiobeiträge und -Hörspiele. 2021 wurde er mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD ausgezeichnet.
Ozan Zakariya Keskinkılıç, geboren 1989, studierte Politikwissenschaften in Wien, Berlin und Cambridge. 2022 erschien sein Lyrikdebüt „Prinzenbad“ im Elif Verlag, 2023 das Sachbuch „Muslimaniac. Die Karriere eines Feindbildes“ im Verbrecher Verlag. Seine Texte wurden in Zeitschriften und Anthologien (u. a. „anders bleiben“, Rowohlt 2023) veröffentlicht und in mehrere Sprachen übersetzt. 2025 wurde er u.a. mit dem ZDF-„aspekte“-Literaturpreis und dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis ausgezeichnet. „Hundesohn“ ist sein erster Roman.
Patricia Paweletz wurde in Hamburg geboren. Inspiriert von ihrer Arbeit als systemische Familientherapeutin schreibt sich Sachbücher über transgenerationale Themen und Biographien. Bei PalmArtPress Berlin sind ihre Romane Meerjungfrauengesang (2021) und Herzbruch (2023) erschienen und die englische Ausgabe Tracking the past in the present (2024).
Portrait der Autorin und Cover des Buchs
Nach oben scrollen