Regula Venske, Dr. phil., lebt als freie Schriftstellerin in Hamburg. Für ihr Werk, das Romane, Erzählungen, Kurzgeschichten, Essays, eine Handvoll liederlicher Gedichte und ungezählte Beiträge für Rundfunk und Printmedien umfasst, wurde sie u. a. mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis, dem Deutschen Krimipreis und dem Lessing-Stipendium des Hamburger Senats ausgezeichnet und für den Frauenkrimipreis der Stadt Wiesbaden nominiert. Die Autorin, von der Süddeutschen Zeitung einst als „Lust-Mörderin“ tituliert, ist dafür bekannt, schwere Stoffe mit Eleganz, Leichtigkeit und schwarzem Humor zu erzählen.
Geboren 1971 in Hamburg, studierte Angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg, machte eine Ausbildung zur Dolmetscherin/Übersetzerin und absolvierte ein Volontariat. Über zehn Jahre war sie als Dolmetscherin, Übersetzerin, freie Journalistin und Dozentin tätig. Sie arbeitete in sozialen Projekten, etablierte in diesem Rahmen Schreibwerkstätten und war kommunale Gleichstellungsbeauftragte in Niedersachsen. Die Autorin hat Sachbücher zum Thema Zwangsheirat und Frauenrechte, sowie einen zweisprachigen Roman und Kurzgeschichten veröffentlicht.
Tanja Dückers, 1968 in West-Berlin geboren, studierte an der Freien Universität Berlin und an der Universiteit van Amsterdam Germanistik, Niederländisch, Nordamerikastudien und Kunstgeschichte. Während ihres Studiums arbeitete sie als Nachrichten- und Wetterberichttexterin bei der Deutschen Welle TV in Berlin sowie als Lektoratsassistentin in verschiedenen Verlagen. Heute lebt sie als freischaffende Autorin und Journalistin mit ihrer Familie in Berlin. Tanja Dückers wurde für ihr Werk mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, 2006 wählte das Deutsche Historische Museum Berlin sie zu den 10 wichtigsten Schriftstellern Deutschlands unter 40 Jahren (und den „100 Kreativsten Köpfen Deutschlands"). Das von Katja Gehrmann illustrierte Bilderbuch „Katzenaugen-grüne-Trauben-Blitzer-Glitzer-Geistergrün“ ist ihr erstes Buch bei Hanser (2015).
Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, lebt in Berlin. Er studierte Literatur und Erziehungswissenschaft in Tel Aviv und Berlin. Gardis literarischer Essay „Stein, Papier“ wurde 2011 veröffentlicht (dt. 2013). 2016 erschien sein Debütroman „Broken German“ bei Droschl. Einen Auszug daraus hat er bei den 40. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt gelesen. Das Hörspiel zu „Broken German“ (SWR-Produktion, Regie: Noam Brusilovsky) erhielt 2017 den Deutschen Hörspielpreis der ARD. „Die Feuerbringer – Eine Schlager-Operetta“ (Koproduktion des WDR und BR, Regie: Susanne Krings) wurde von der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats Februar 2018 gewählt. 2019 erhält Tomer Gardi mit seinem zweiten Roman „Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück“ das Alfred-Döblin-Stipendium. Für seinen Roman „Eine runde Sache“ erhält er 2020 ein Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds und 2021 ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats für Literatur in nichtdeutscher Sprache. Mit seinem Roman „Eine runde Sache“ hat Tomer Gardi den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 gewonnen.
Yan Geling ist eine chinesische Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Geboren 1958 in Shanghai, diente Yan während der Kulturrevolution in der Volksbefreiungsarmee. Ihre Karriere begann im Alter von zwölf Jahren als Tänzerin in einer Unterhaltungstruppe, gefolgt von mehr als einem Jahrzehnt Militärdienst, u.a. in Tibet und als Kriegskorrespondentin während des Chinesisch-Vietnamesischen Kriegs. 1989 wanderte sie in die USA aus und studierte Literatur an der Columbia University. Ihre vielfach ausgezeichneten und international übersetzten Werke wurden häufig für Film und Fernsehen adaptiert, u.a. von namhaften Regisseuren wie Zhang Yimou, Chen Kaige und Feng Xiaogang. Zu Yans bemerkenswertesten Werken gehören „Die verlorene Tochter des Glücks“, „Die kleine Tante Crane“ und „Die Blumen des Krieges“. Ihre Erzählungen befassen sich häufig mit weiblichen Perspektiven und historischen Ereignissen, die sie aufgrund ihrer einzigartigen Position zwischen chinesischer und amerikanischer Kultur auf besondere Weise darstellt. Yan ist Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, der Société des Gens de Lettres in Frankreich und der Writers‘ Guild of America, West. Außerdem ist sie ehemaliges Mitglied der Chinese Writers Association. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Diplomaten Lawrence Walker, in Berlin.





