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Feridun Zaimoglu: Sohn ohne Vater

5. Juni | 19:30 - 21:00

Lesung & Gespräch
In seinem Roman „Sohn ohne Vater“ erzählt Feridun Zaimoğlu von einer Reise von Deutschland in die Türkei zum Grab des verstorbenen Vaters. Die Fahrt wird zur Auseinandersetzung mit Erinnerung, Herkunft und Verlust. Der Vater erscheint als Gastarbeiter der ersten Generation – zwischen Autorität, Fürsorge und dem Leben zwischen zwei Welten.
Im Gespräch trifft diese literarische Perspektive auf die ARD-
Reportage „Heimaterde – Letzte Ruhestätte Türkei“ von Orhan Çalışır und Dirk Meißner, die die Überführung eines gestorbenen türkischen Gastarbeiters in sein Heimatdorf
begleitet – und die Frage nach der letzten Heimat stellt.

Moderation: Orhan Çalışır

Eintritt frei

In Kooperation mit der Interkulturellen Denkfabrik.

Bücherhalle Altona, Ottenser Hauptstraße 10, Hamburg

 

Bildnachweis: Melanie Grande

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